Der Dritte Weg – was ist das? Was macht die Arbeitsrechtliche Kommission?

 

Sie, liebe Kollegin oder lieber Kollege, haben sich für eine Tätigkeit im Dienste von bzw. für Menschen entschieden. Damit zeigen Sie soziales Engagement in einer Dienstgemeinschaft und erhalten neben ihrem Lebensunterhalt hoffentlich auch ein wenig Anerkennung und Dank.

Die Bedingungen zu denen Sie eingestellt wurden, basieren zum einen auf dem speziellen kirchlichen Regelwerk, der Kirchlich-diakonischen Arbeitsvertragsordnung (KDAVO), und zum anderen auf den allgemeinen arbeitsrechtlichen Grundsätzen, wie beispielsweise das Arbeitszeitgesetz oder das Kündigungsschutzgesetz.  Natürlich können Sie auch einzelvertragliche Vereinbarungen mit ihrem Arbeitgeber treffen, wie zum Beispiel die Ausdehnung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 45 Wochenstunden.

Die zuvor genannten „tariflichen“ Regelungen (KDAVO) entstehen in Verhandlungen zwischen den Arbeitgebern bzw. Dienstgebern und den Arbeitnehmern bzw. Dienstnehmern unter Wahrung des Interessensausgleichs. Jede Regelung hat entweder eine bestimmte Laufzeit oder muss im Laufe der Zeit Veränderungen angepasst, kann gekündigt und anschließend neu verhandelt werden. Und dazu braucht es Verhandlungspartner, gewerkschaftliche Organisationen, welche die Interessen ihrer Mitglieder vertreten. Im Bereich von Kirche und Diakonie in Hessen und Nassau werden die Arbeitsbedingungen unter denen auch Sie tätig sind, in der paritätisch besetzten Arbeitsrechtlichen Kommission verhandelt.  Der VKM Hessen-Nassau tut das seit Jahren erfolgreich und will sich auch weiterhin gerade in der jetzt schwieriger werdenden Situation einbringen.

Doch keine Interessenvertretung wird etwas bewegen, wenn sie nicht das Sprachrohr vieler Mitglieder ist! Deshalb werden Sie Mitglied, tragen Sie dazu bei, dass Ihre Arbeitsbedingungen stetig verbessert werden!

 

 

Der Dritte Weg – was ist das?

Im so genannten Dritten Weg gestalten die Kirchen und ihre Diakonischen Werke die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Name begründet sich daher, dass man die Arbeitsrechtsreglungen weder durch Tarifverträge („Zweiter Weg“) noch durch einseitige Dienstgeberbeschlüsse („Erster Weg“) regelt.  Am eigenem Selbstverständnis werden Kirche und Diakonie von außen und von innen gemessen. Diesem Selbstverständnis entspricht der Dritte Weg: partnerschaftlicher Umgang in Achtung und Respekt vor Mensch und Auftrag, per se unabhängig.

 

Was ist die Arbeitsrechtliche Kommission?

Die Arbeitsrechtliche Kommission ist mit Arbeitnehmer/Dienstnehmer- und Arbeitgeber/Dienstgebervertretern der Verfassten Kirche und des Diakonischen Werkes doppelparitätisch besetzt. Dies bedeutet, dass die Kommission insgesamt 20 Mitglieder hat;
davon: 10 Mitglieder der Arbeitnehmer/Dienstnehmerseite (jeweils 5 von der EKHN und 5 vom DWHN) und 10 Mitglieder der Arbeitgeber/Dienstgeberseite (jeweils 5 von der EKHN und 5 vom DWHN).



Mitglieder der Arbeitsrechtlichen Kommission

Mitglied

Vertretung

Gisela Apitzsch

Josef Voege

Alexander Kurz

Reinhard Franke

Anke Lorenz

N.N

Andrea Maaßen-Kelch

Martin Schnelle

Marcus Schmidt

Walter Roscher

Eveline Kunert

Daniel Weberling

Sabine Hübner

Anita Roth

Rainer Fink

Gerlinde Fricke

Michael Schweitzer

Norbert Hartmann

Sabrina Jupe-Naab

Sabine Bezvald

 

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Marktstraße 7

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Tel.: 06142 913 6765

Fax: 06142 91367565

 

geschaeftsstelle@vkm-ekhn-dwhn.de

 

 

 

Vorsitzender

Herr

Walter Roscher

Kaiserstraße 37

55116 Mainz

Tel.: 06131 965 540

Fax: 06131 965 549

 

walter.roscher@vkm-ekhn-dwhn.de